Schulleben 2016-2017

Juni



Die Schüler- Droge

Ein Nachtrag der AG „Umgang mit digitalen Medien“

S. Laux


Drogen werden in unserer Gesellschaft immer präsenter. Auch in Hollywood findet dieses Thema immer mehr Aufmerksamkeit. Serien wie Breaking Bad oder Narcos ließen sich dadurch in ihrer Geschichte inspirieren und fesselten viele Millionen Zuschauer vor dem Fernseher und im Web. Doch wir haben uns mit einer anderen Art von Droge beschäftigt. So wird unserer Meinung nach auch die Alltagsdroge Internet immer mehr zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil des täglichen Lebens. Sei es beim Streamen von Musik, dem Einkauf bei Amazon oder der Kommunikation über WhatsApp und sonstigen Social Media Seiten - überall geht es um die Frage des angemessenen Umgangs und der Sicherung der persönlichen Daten im Internet. In unserer AG haben wir uns deshalb intensiver mit dem Thema digitales Ich auseinandergesetzt. 

Dabei setzten wir uns unter anderem mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung auseinander, sprachen über Datenschutz und positive sowie negative Einflüsse durch digitale Medien. Neben diesen Themen haben wir außerdem eine Umfrage zur Nutzung digitaler Medien durchgeführt und professionell ausgewertet. Ebenso erstellten wir ein Datentagebuch und verzichteten testweise 24 Stunden vollkommen auf digitale Medien. 

Durch unsere intensive Arbeit und Recherche haben wir vieles über die Bedeutung digitaler Medien für uns gelernt und wie unverzichtbar die Nutzung im Alltag für jedermann geworden ist. Außerdem wurde uns klar, wie wichtig Teamarbeit ist und wie abhängig man von seinen Mitschülern aufgrund der rechtzeitigen Fertigstellung ist. Wir haben gelernt, dass auch die Erstellung des Arbeitsplans und die Entwicklung der Aufgaben enorm wichtig waren. Des Weiteren haben wir durch die selbst durchgeführte Umfrage gelernt, wie eine solche Befragung verläuft und bemerkt, wie unterschiedlich die Ergebnisse der befragten Klassenstufen ausgefallen sind. Trotz der Präsenz von Smartphones, PCs und anderen war es erstaunlich zu sehen, wie wenig Kenntnisse die meisten über die Gefahren und Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre im Internet haben. 




Bundespolitik hautnah erleben an der IGS Betzdorf

S. Laux


Kurz vor der politischen Sommerpause wurde an der IGS Betzdorf lebhaft über Maßnahmen für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt diskutiert. Nachdem sich die der erste Jahrgang des Sozialkunde Leistungs- und Grundkurses der neu formierten Oberstufe in den Wochen zuvor bereits intensiv mit dem Arbeitsmarkt und dem sozioökonomischen Wandel auseinandergesetzt hatte, galt es nun eine neue Perspektive einzunehmen und die Komplexität politischer Prozesse besser nachzuvollziehen. Mit Hilfe eines Planspiels der Firma Valentum übernahmen Schülerinnen und Schüler die Rollen als Abgeordnete des Bundestags, Mitglieder des Bundesrats, diverser Interessenvertretungen sowie der Presse und sollten darüber entscheiden, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um nach der Aufnahme und Versorgung der vielen seit 2015 nach Deutschland gelangten Flüchtlinge die nächsten notwendigen Schritte einzuleiten.

 

Um den Gesetzgebungsprozess auf Ebene der Bundespolitik real nachzuspielen, wurden einige Klassenzimmer etwas zweckentfremdet und an diesem Tag in Bundestag, Bundesrat, Bundeskanzleramt und Haus der Bundespressekonferenz verwandelt. Nach kurzer Einweisung durch die Spielleitung wurden die Rollen verteilt. Um diese auch glaubhaft zu spielen, wurde der Dresscode eingehalten, sodass alle adrett gekleidet zu den Verhandlungen erschienen. Aufgrund der unterschiedlichen Positionen der Parlamentarier und den zusätzlichen Informationen durch die Interessenverbände entfachte sich bis in den Nachmittag hinein eine interessante aber auch teils hitzige Diskussion, in der abschließend jedoch eine Einigung gefunden werden konnte. So wurden 4 Gesetze final verabschiedet, sodass jeder Migrant nachweislich einen kostenlosen Sprachkurs besuchen muss. Dem Fachkräftemangel insbesondere im Bereich Pflege, Industrie und Forschung soll durch Weiterbildungs- und Förderprogramme begegnet werden, ohne dabei allerdings andere Arbeitnehmer zu benachteiligen. Abschließend wurde sich auch intensiv mit der Verhinderung von Parallelgesellschaften beschäftigt, um die Kluft zu verringern. Die Finanzierung wird teilweise von Bundes- und teilweise von Länderebene sichergestellt. Abschließend trafen sich die Schülerinnen und Schüler einige Tage später noch mit Frau Dr. Marianne Wirth von der Bundesagentur für Arbeit, die Rückmeldungen gab und die erarbeiteten Gesetze einem Praxischeck unterwarf.

Das von der Friedrich-Ebert- Stiftung geförderte Planspiel war insofern lehrreich, als dass den Schülerinnen und Schülern sehr viel über die Arbeit der PolitikerInnen und der politischen Institutionen der Bundesrepublik vermittelt wurde. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Positionen und Argumente wurde zudem schnell klar, wie wichtig es ist, sich präzise und klar ausdrücken zu können, aber auch sich mit anderen zu verbünden, um die eigene Position „mehrheitsfähig“ zu machen.



Auf Goethes Spuren durch Wetzlar

J. Schmidl


Am Dienstag, den 27.06.2017, machte sich der E-Kurs Deutsch 9b der IGS Betzdorf-Kirchen auf den Weg nach Wetzlar, um der eigenen Vorstellungskraft ein wenig auf die Sprünge zu helfen.   

 

Im Deutschunterricht wurde der Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe thematisiert. Der junge Werther verliebt sich in Lotte, die aber bereits mit Albert verlobt ist. Als Werther klar wird, dass diese Liebe nie wahr werden kann, nimmt er sich das Leben. Diese Liebesgeschichte verbreitete sich 1774 wie ein Lauffeuer, machte Goethe berühmt und fand leider auch viele Nachahmer. Bald stellte sich den Schülern im Unterricht die Frage, was nun Wahrheit und was Fiktion in diesem Roman ist. Bei kaum einem anderen Werk sind nämlich Autobiografisches und Dichtung so schwierig zu trennen, haben doch alle Protagonisten reale Vorbilder. So lernten dann die Schüler der 9b mit ihren Lehrern Frau Julia Schmidl und Herrn Thomas Bauer das alte Wetzlar und die echte Lotte (Charlotte Buff) kennen, in die Goethe einst verliebt war.

Im Jerusalemhaus, wo sich der unglücklich verliebte Gesandtschaftssekretär Karl Wilhelm Jerusalem 1772 das Leben nahm und somit für Goethe zur Romanvorlage wurde, besichtigten die Schüler die Räumlichkeiten, in denen er lebte und schließlich qualvoll starb. Es fiel ihnen auch nicht besonders schwer, sich in die Lage des armen Karls zu versetzen und der ein oder andere Schüler seufzte erleichtert auf, als er das enge und dunkle Fachwerkhaus wieder verließ. Ganz anders erlebten die Schüler das Lottehaus, wo man förmlich noch das Kinderlachen von Charlotte Buffs Geschwistern hören konnte. „Da hat Werther sie geküsst!“, lautete die Feststellung einer Schülerin, als die Stadtführerin das Klavier von Charlotte Buff zeigte. Die Spurensuche führte die Schüler noch an viele andere Orte im alten Wetzlar, wie zum Beispiel zu Goethes Wohnung und zum Reichskammergericht, wo Goethe sich mehr oder weniger seinem Praktikum gewidmet hat. Außerdem erfuhr man durch die kompetente Stadtführerin Margret Michl, welche die Informationen über Werk, Autor, Geschichte und Stadt geschickt zu verknüpfen wusste, noch die ein oder andere interessante Nebeninformation über den großen Goethe selbst: Er konnte schwimmen, was für die damalige Zeit überhaupt nicht selbstverständlich war. Sein italienischer Lehrer brachte es ihm im Main bei.

Nach so viel Wissensinput hatten sich die Schüler eine Pause wirklich verdient und deswegen ging es im Anschluss an die Stadtführung ins Dunkelkaufhaus, wo man sich erstmal im Stockdunklen mit einer Pizza stärken konnte. Auf dem Weg nach Hause waren sich dann alle einig: Es ist schon ein großer Unterschied, ob man nur über etwas liest oder ob man es an Ort und Stelle erlebt.




Japan im Klassenzimmer

S.Laux


Am vergangenen Mittwoch erhielten Schülerinnen und Schüler der IGS Betzdorf Besuch aus dem japanischen Generalkonsulat in Frankfurt. Ziel des Treffens war Interesse und Neugier der Schülerinnen und Schüler zu wecken und tiefere Einblicke über eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt zu erhalten. Seit 2002 veranstaltet das Generalkonsulat in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt e.V. (DJG) und der Vereinigung der Japanischen Unternehmen e.V. das Sonderprogramm „Japan im Klassenzimmer.“ Auf Einladung erschien diesmal als Vertreter des Generalkonsulats Herr Horst sowie Herr Kasper von der DJG.

Nach einer kurzen Begrüßung stellten die beiden Referenten in einer anderthalbstündigen Veranstaltung den über dreißig interessierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 aktuelle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Trends in Japan vor. Die beiden Referenten trafen dabei auf ein neugieriges Publikum. Für die Mitglieder des Sozialkunde-Leistungskurses war dabei insbesondere der Vergleich mit Deutschland interessant. Das Phänomen des demographischen Wandels erfasst führende Industrienationen weltweit. So konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit dem Phänomen des demographischen Wandels, deren Ursachen und Folgen herausgearbeitet werden. Neben einer kurzen Einführung in die japanische Zeichensprache, gingen die beiden Referenten auch auf die wirtschaftliche Situation des Landes ein. Eine deutlich höhere Staatsverschuldung als Griechenland sowie ein fast grenzenloser Glaube an technologischen Fortschritt, der auch keinerlei ethische Hürden kennt, boten den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus weiteren Gesprächsstoff, sodass das Ziel einer ersten Begegnung mit einer fremden Kultur erreicht wurde.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung haben jetzt noch die Möglichkeit, am Aufsatzwettbewerb der Deutsch-Japanischen Gesellschaft teilzunehmen. Um auch den nötigen Ansporn zu erhalten, winken den zwei besten Autorinnen und Autoren jeweils zehn Tage Japanaufenthalt in den Osterferien 2018. (SL)


Urkunden, Preise und Pokale

W. Hammann


Bei den diesjährigen Wettbewerben in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Weltkunde freuten sich die Schüler über Preise, Urkunden und Pokale.

Die Schulsieger:

Heureka „Mensch und Natur“: Joshua Pagnia 7b


Mathematikwettbewerb Pangea: Julia Schepp, 5c

Mathematikwettbewerb Känguru: Marlon Cepelak, 5c, das T-Shirt erhielt Leon Grübner, 6a

 

IJSO (Junior Science Olympiade): Nils Rathmer, 7b. Er hat die nächste Runde erreicht

 

 

 

 


Heureka „Weltkunde“: Moritz Langenbach, 7d    

Der Jugendwettbewerb Informatik fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Schulsieger ist Paul Böhmer, 8c, der außerdem einen 2. Preis erhielt.











Micha Krämer liest für die Schüler der IGS aus seinem neusten Roman

T. Oberdries


Am Montag, den 19.06.2017, war Micha Krämer zu Gast an der IGS Betzdorf-Kirchen. Seitdem die Schüler im Unterricht seine Westerwaldkrimis verschlingen, lässt es sich der Autor und Musiker nicht nehmen, jedes Jahr persönlich vorbeizukommen. 110 Schüler der Stufe 8 hatten sich zuvor wochenlang ausgiebig mit den spannenden Büchern Krämers auseinandergesetzt. Sie betrachteten nicht nur das Genre „Krimi“ genauer, sondern arbeiteten überwiegend sehr kreativ mit der Romanvorlage. Die Jugendlichen entwarfen Plakate zu den Figuren, stellten Szenen nach oder konzipierten sogar komplett eigene Szenarien. Umso interessanter war es für sie, den Autor des Buches, das alle begeistert gelesen hatten, nun persönlich kennenzulernen. Micha Krämer las Auszüge aus seinem neusten Werk „In Idem“ vor, dem neunten Band seiner Krimireihe um Kommissarin Nina Moretti. Die Schüler lauschten gebannt und erfreuten sich daran, viele bekannte Charaktere wiederzufinden. Zudem plauderte der Autor noch ein bisschen aus dem „Nähkästchen“ und beantwortete die vielen Fragen der Schüler über sein Leben und Arbeiten. Am Ende des Vormittags zeigte er seine musikalische Seite.  Er spielte seinem jungen Publikum das selbstkomponiertes Lied „Tränen im Regen“ vor und beendete damit seine unterhaltsame Lesung. Mit Spannung erwarten die Schüler nun das Erscheinen von „In Idem“, das im September veröffentlicht werden soll.


Mai


Schüler der IGS Betzdorf-Kirchen „testen“ beim Berufsorientierungsprojekt das Arbeitsleben

T. Oberdries


Raus aus dem Schulalltag und hinein ins Arbeitsleben. Dies wurde für die Sechst- und Siebtklässler der IGS für einen Tag zur Realität. Um erste Einblicke in das Leben als Berufstätiger zu bekommen, machten sich die Schülerinnen und Schüler zu einer Erkundungstour ins Arbeitsleben auf.

Die Kinder der sechsten Klassen bekamen die Gelegenheit, einen Tag mit einer Person aus ihrem näheren Umfeld auf deren Arbeitsstelle zu verbringen. Sie erhielten Einblicke in den Verlauf eines Arbeitstages, die Abläufe von Arbeitsprozessen und lernten, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten von den Mitarbeitern verlangt werden. Um die neu gesammelten Erfahrungen weiterzugeben, dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihren Besuch und präsentierten ihren Mitschülern mittels selbsterstellten Power-Point-Präsentationen oder Plakaten ihren ganz persönlichen Eindruck vom Leben in der Arbeitswelt.

Die Klassen Sieben machten sich zu Betriebserkundungen in folgende vier Betriebe auf:

Patz Bleche, HF Mixing Group, Abwasserzweckverband und Thomas Magnete in Herdorf. Bei Rundgängen durch die einzelnen Firmen zeigte man den Schülerinnen und Schülern nicht nur den Betrieb von innen. Man erklärte ihnen Arbeitsabläufe, Sicherheitsbestimmungen, Organisatorisches, Materialien und Maschinen und ließ sie dabei auch selbst Hand anlegen. Besonders die Mädchen zeigten sich beeindruckt von den großen Hallen und Maschinen, die sie bis jetzt noch nicht aus der Nähe zu Gesicht bekommen hatten. Dies war für sie – und natürlich auch für einige Jungs – eine gänzlich neue, positive Erfahrung. Die Jugendlichen bekamen zudem die Gelegenheit, Mitarbeiter zu interviewen, um so noch mehr über den Arbeitsalltag zu erfahren. Einige ergriffen die Gelegenheit beim Schopfe und sicherten sich sogar direkt einen Praktikumsplatz.

Die IGS-Betzdorf- Kirchen bedankt sich sehr herzlich bei allen Betrieben, die die Umsetzung des Projektes überhaupt erst möglich gemacht haben.

   


April


Ein Wochenende im Kloster

A. Koch


Zu Beginn der Ferien machten wir uns mit 13 Schülerinnen und Schülern und Herrn Schneider auf den Weg ins Kloster Marienstatt, um dort das Leben eines Mönchs kennenzulernen. Nachdem wir unsere Ferienwohnungen bezogen hatten, ging es für uns auch direkt in die Kirche zur Vesper, einem ca. 25-minütigen Chorgebet. Beeindruckt von der Atmosphäre und den Gesangsstimmen der Mönche fanden wir uns kurze Zeit später zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Nach dem Essen trafen wir uns, um gemeinsam einige Fragen zu sammeln, welche wir am nächsten Tag Pater Benedikt stellen wollten. Den Rest des Abends ließen wir zusammen ausklingen. Am nächsten Morgen hieß es für alle früh aufstehen, denn wir hatten uns vorgenommen einen ganzen Tag die Gebete mitzumachen. Das bedeutete allerdings auch, dass wir um 6:10 in der Kirche sein mussten. Nach dem anschließenden Gottesdienst frühstückten wir zusammen und hatten dann erst mal Freizeit. Um 10:00 wurden wir von Frater Gregor zu einer Klosterführung abgeholt, welche uns Einblicke in die Klostergeschichte bot. Um 11:45 hieß es dann erneutes Einfinden in der Kirche für das Mittagsgebet. Nach einer viertel Stunde gingen wir zurück in die Ferienwohnungen, um selbst zu kochen und anschließend gemeinsam zu essen. Nach einer Mittagsruhe trafen wir uns, um eine kleinere Wanderung durch die Umgebung zu unternehmen, welche für einige Schüler und Schülerinnen nasse Füße bedeutete, da sie eine, wie sich später herausstellte völlig unnötige, Nisterdurchquerung machten. Wir gelangten an einen wunderschönen Aussichtsplatz, von welchem wir über das ganze Klostergelände sowie die umliegenden Dörfer bis nach Hachenburg schauen konnten. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn das nächste Gebet stand unmittelbar bevor. Im Anschluss daran hatten wir uns einen Tisch im Klosterbrauhaus bestellt, wo wir zu Abend aßen. Direkt im Anschluss gingen wir zum letzten Gebet des Tages. Als wir wieder in der Wohnung waren, kam auch schon Pater Benedikt zu uns und wir erfuhren mehr über seine Beweggründe ins Kloster zu gehen, die Reaktionen seiner Familie und sein jetziges Leben im Kloster. Nach diesem beeindruckenden Gespräch saßen wir noch länger zusammen und sprachen über das Erzählte. Am letzten Morgen konnten wir etwas länger schlafen. denn die Palmsonntagsmesse begann erst um halb zehn. Nach der Messe war unser gemeinsames Wochenende auch schon vorbei: Entspannt und total begeistert von unseren Eindrücken aus dem Kloster.



Schüler der IGS Betzdorf Kirchen sammeln für Kriegsgräber

T. Oberdries


In Gedenken an die deutschen Kriegstoten beteiligten sich  16 Schüler der Schule an der Spendensammlung für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“. Dieser kümmert sich um die Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland.

Die Schüler sammelten in ihrer Freizeit für die Organisation und konnten ihr am Ende knapp 500 Euro zukommen lassen. Um die Jugendlichen für ihr Engagement zu ehren, überreichten der Kirchener Verbandsbürgermeister Jens Stötzel und der Didaktische Koordinator Uwe Mattusch ihnen in der vergangenen Woche offizielle Urkunden des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“.

Stötzel bedankte sich im Namen der ganzen Gemeinde sehr herzlich bei den Jugendlichen. Er betonte noch einmal die Bedeutung der Sammlung. Für ihn ist das Engagement der Schüler als Friedensarbeit zu sehen, die in dieser Zeit, in der Krisenherde bis nach Europa reichen, besonders wichtig ist.

Am Ende der kleinen Feierlichkeit durfte sich jeder der Schüler über ein kleines Präsent freuen. 



Profimusiker bei der Arbeit - Ausflug der Bläserklasse 6 zum Heeresmusikkorps Koblenz

  

Tanja Röhrig

 

Voller Spannung erwartet, ging es am Montag, den 03.04.17 mit knapp 30 Schülerinnen und Schülern der Bläserklasse 6 nach Koblenz in die Gneisenaukaserne, um dort den Profimusikern des Heeresmusikkorps bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Nach nun ca. eineinhalb Jahres musikalischer Ausbildung im Rahmen der Bläserklasse der IGS konnten sich die Mädchen und Jungen an diesem Tag einen genauen Einblick in die musikalische Probenarbeit der Militärmusiker verschaffen. Begleitet wurden sie dabei von Frau Tanja Röhrig und Herrn Christian Normann.

In Empfang genommen von Oberstabsfeldwebel Jürgen Bieker ging es zunächst gemeinsam in den „kleinen Probensaal“, in dem vornehmlich kleinere Ensembles wie die Big Band oder das Blechbläser-Quintett des Musikkorps ihre Stücke einstudieren. Dort gab es zur ersten Auflockerung und Einstimmung ein Quiz zum Musikkorps, bei dem sich pfiffige Schülerinnen und Schüler einen kleinen Preis verdienen konnten. Nach dieser informativen Runde hieß es dann: Auf zur Probenarbeit mit dem großen Orchester!

Die ca. 50 Musiker des Musikkorps erwarteten ihre Gäste bereits im „großen Probensaal“, in dem die Hauptarbeitszeit des Musikkorps stattfindet. Extra für die Besucher hatten die Soldaten an diesem Morgen einige unterhaltsame Pop-Arrangements wie „Lets Get Party Rock“ zum Mitsingen und Klatschen auf ihren Pulten liegen. Des Weiteren sollte auch anspruchsvolle Originalliteratur für sinfonisches Blasorchester auf dem Probenplan stehen. Für alle Geschmäcker war also Musik vom aller Feinsten dabei.

 

Schnell wurden Stühle zwischen den Profis drapiert und so konnten unsere Schülerinnen und Schüler direkt im Orchester zwischen den großen Platz nehmen, um so ein hautnahes musikalisches Erlebnis zu haben. Die Dirigentin des Orchesters, Frau Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe, führte uns dabei mit interessanten Informationen zu den einzelnen Werken und der musikalischen Arbeit durch ihr Probenprogramm. Auch Frau Röhrig ließ sich die Gunst der musikalischen Stunde nicht nehmen, und so wurde rasch ein Instrument zur Verfügung gestellt, mit dem sie das Stück „El Camino Real“ von Alfred Reed spontan mitspielen konnte.


Viel zu schnell ging die Stunde Probe vorbei und zum Ende hörte man den ein oder anderen der Schülerinnen und Schüler sagen: „Wahnsinn! Wir haben zwischendurch versucht, auf die Finger der Musiker zu schauen, aber so schnell wie das ging, konnten wir das gar nicht ganz mitverfolgen.“ Zum Abschluss ging es dann in einem kleinen Rundgang noch über das Kasernengelände und wir durften die original Bundeswehrbusse und den imposanten Schellenbau begutachten. Vielleicht ergibt sich sogar noch ein weiterer Termin vor den Sommerferien, an dem wir alle mitspielen dürfen? Lassen wir uns überraschen, was Herr Oberstabsfeldwebel Jürgen Bieker in seinem engen Terminplan noch für uns einrichten kann. Das Angebot dahingehend steht auf jeden Fall schon einmal...


März


Neue Computerexperten an der IGS Betzdorf-Kirchen

T.Oberdries


In der vergangenen Woche konnte man an der IGS in strahlende Gesichter schauen: Fünf Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen hatten sich in den letzten Monaten intensiv auf die letzte Prüfung zum europäischen Computerführerschein (XPERT) vorbereitet und diesen nun mit guten bis sehr guten Ergebnissen bestanden.

Die stellvertretende Schulleiterin Betty Berg-Bronnert hatte die drei Mädchen und zwei Jungen im Rahmen einer AG in Grundkenntnissen, Textverarbeitung, Power-Point und Excel geschult und mit ihnen für diesen abschließenden Prüfungsteil trainiert. Der europäische Computerführerschein setzt sich aus mehreren Modulen  zusammen, welche zuvor erfolgreich von den Jugendlichen gemeistert wurden.  Da die IGS als MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)-freundliche  Schule ausgezeichnet ist, will sie diesen Bereich besonders unterstützen. Dementsprechend  konnten Schülerinnen und Schüler bereits im vergangenen Schuljahr den XPERT- Führerschein an der Schule erwerben und werden sicherlich auch in den folgenden Jahren diese Möglichkeit bekommen. Hier freut sich die Schule besonders über die gute Zusammenarbeit mit der VHS Altenkirchen, die für das Abnehmen der Prüfung verantwortlich ist.


Januar


Betzdorf – kleiner aber feiner?

S. Laux

Der demografische Wandel macht auch vor Betzdorf nicht halt: die Altersstruktur verändert sich rasant und die Einwohnerzahl nimmt Prognosen zufolge ab. Daher waren unter dem Motto „Betzdorf – kleiner aber feiner“ am vergangenen Montag das Projektteam der Verbandsgemeinde Betzdorf zu Gast an der IGS Betzdorf, um sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 der Frage zu widmen, wie die Attraktivität der Gemeinde durch Digitalisierung verbessert werden kann.

Die Projektkoordinatoren Sarah Brühl und Sascha Hensel, die sich schon seit längerem intensiv mit der Aufgabe befassen, konnten dabei zunächst interessante Einblicke in das laufende Projekt Betzdorf- digitales Dorf liefern, das zusammen mit dem Fraunhofer Institut durchgeführt wird. Dabei erklärten die beiden, wie über digitale Lösungen versucht werden kann, auf die lokalen Gegebenheiten nicht-städtischer Wohnräume optimierte Antworten zu finden. Als Beispiel berichteten die Experten über ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel, bei dem sich Bürger durch eine neu geschaffene App Artikel regionaler Einzelhandelsunternehmen online bestellen konnten, die ihnen dann von freiwilligen Helfern nach Hause geliefert wurden. In drei Testphasen wurde dabei ermittelt, inwiefern die App eine Lösung auf weitere Anfahrtswege in ländlichen Regionen sein kann. Am Ende folgte noch eine Diskussion, bei der bereits weitere erste Ideen aus Sicht der Jugendlichen gesammelt werden konnten, die in einem weiteren Schritt zwar konkretisiert werden müssen, mittelfristig aber sicherlich dazu beitragen können, dass Betzdorf trotz möglichem Einwohnerrückgang weiterhin ein feiner und attraktiver Lebensmittelpunkt für zukünftige Generationen bleibt.

Logisches Denken und Umgang mit dem Computer gefordert

W.Hammann


Im November 2016 nahmen 63 Schülerinnen und Schüler am Biber-Informatik-Wettbewerb teil. Sie stellten sich kniffligen logischen Aufgaben am Computer und hatten viel Spaß dabei.

Im Januar nahmen sie die ersehnten Urkunden entgegen und freuten sich über Süßigkeiten. Einen ersten Preis auf Bundesebene erhielt Paul Böhmer, 8c, der einen Computerstick mit nach Hause nehmen durfte und einen Wanderpokal erhielt.



Aladdin und die Wunderlampe – Zauberhafte Märchenwelt an der IGS

T. Oberdries

     

In eine fantastische Reise ins Morgenland begaben sich in der letzten Woche die Fünft- und Sechstklässler der IGS Betzdorf Kirchen. Das Hohenloher Figurentheater war zu Gast. Es entführte die Schüler in den geheimnisvollen Orient. 50 Minuten lang fieberten sie bei dem Stück „Aladdin und die Wunderlampe“ mit dem armen Tagelöhner Aladdin mit, der ein spannendes Abenteuer nach dem anderen erlebte. Gebannt verfolgten die Kinder seine Geschichte und tauchten in eine andere Welt ein. Gelungene Effekte wie echte Flammen und Schattenspiele steigerten die Spannung. Als Aladdin dann am Ende doch noch die schöne Prinzessin Budur für sich gewinnen konnte, machte sich Erleichterung breit. Die Vorführung begeisterte die Schüler und zeigte, dass trotz einer Welt voller digitaler Medien immer noch Platz für das Theater ist. Sie waren beeindruckt von der Tatsache, dass Familie Sperlich mit nur zwei Personen mehrere Puppen gleichzeitig auftreten und mit unterschiedlichen Stimmen sprechen ließ. Organisatorin Heidrun Burt war rundum zufrieden mit der positiven Resonanz und ist sicher, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen ist. 



Dezember


Vorlesewettbewerb an der IGS Betzdorf Kirchen

T. Oberdries

 

Der diesjährige Vorlesewettbewerb an der IGS zeigte einmal mehr, dass das Lesen auch im Zeitalter der digitalen Medien immer noch eine unterhaltsame und wichtige Freizeitbeschäftigung ist.

Die gesamte Klassenstufe 6 nahm am Vorentscheid des Wettbewerbes teil. Viele Schüler überraschten mit der abwechslungsreichen Auswahl ihrer Bücher und alle waren mit Feuereifer bei der Sache. Im Endentscheid, der in der Aula der Schule stattfand, ging es dann schließlich darum, den Schulsieger zu ermitteln. Nachdem die Schüler der Jury ihr Buch vorgestellt und daraus vorgelesen hatten, ging es mit einem unbekannten Text weiter. Am Ende gewann Lara Schumacher aus der Klasse 6b. Mit ihrem Text aus dem Buch „ Das magische Baumhaus und der Piratenspuk am Mississippi“ von Mary P. Osborne überzeugte sie die Jury und das Publikum. Lara wird die Schule nun auf regionaler Ebene vertreten.

 

 

 

 

 

 

November

 

Volles Haus am Tag der offenen Tür der IGS

T. Oberdries


Am diesjährigen Tag der offenen Tür platzte die IGS Betzdorf Kirchen quasi aus allen Nähten. Dafür sorgte nicht nur der Besuchersturm, der zwischen 10 und 12 Uhr nicht abreißen wollte. Das Angebot für Groß und Klein wächst jedes Jahr weiter und Organisatorin Monika Höck stellte zufrieden fest, dass jeder verfügbare Raum der Schule genutzt werden musste, um alle Projekte unterbringen zu können.

Viele interessierte Eltern bekamen reichlich Gelegenheit,  Einblicke in das Schulkonzept zu bekommen. Sie lernten pädagogische Arbeitsformen wie das offene Lernen und den Klassenrat kennen. Zudem konnten sie Information und Eindrücke zu Schulsozialarbeit, Berufsorientierung und den Weg zum Abitur erlangen. Doch auch die kleineren Gäste kamen ganz auf ihre Kosten. So ging es an diesem Vormittag an der IGS rund um die Welt und quer durch die Zeit. Ob bei der kulinarischen Reiseführung durch Frankreich, interaktiven Englischaufgaben und -songs, der Schatzsuche im Atlas oder dem Backen römischer Spezialitäten, überall sah man fröhliche Gesichter.  Wer Quiche und Co danach wieder abtrainieren wollte, bekam dazu in der Turnhalle die Gelegenheit. Die traditionelle Desert-jungle-mountain-Rallye und der Waveboardparcours ließen die kleinen Gäste gehörig ins Schwitzen kommen.  

Auch die Wissenschaften kamen nicht zu kurz. Die Besucher konnten nicht nur bei der Elektrotechnik-AG ihr Wissen erweitern. Knifflige physikalische, geographische, biologische und chemische Experimente brachten die kleinen, grauen Zellen ebenfalls zum Arbeiten und reizten zum Mitmachen. Wer es danach etwas entspannter angehen wollte, konnte sich eines der zahlreichen Bastel- oder Nähangebote heraussuchen oder ein wenig in der Schulbücherei stöbern. Die Einlagen der Bläserklasse 5 und der Schulband untermalten den Tag der offenen Tür musikalisch.

Am Ende der Veranstaltung ließen es sich die großen und kleinen Besucher nicht nehmen, die gewonnenen Eindrücke bei Crèpes, Snacks und Würstchen Revue passieren zu lassen. Auch das Kollegium der Schule und die zahlreichen fleißigen Helfer hatten sich ihre Stärkung redlich verdient und der Vormittag konnte gemütlich ausklingen.



IGS-Schüler beim Volkstrauertag aktiv

I.Frank


Wie schon in den letzten Jahren beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen an der Feierstunde anlässlich des Vokstrauertages am Ehrenmal auf dem Friedhof "Hardtkopf" in Kirchen.

Nach Musikbeiträgen und der Rede des Stadtbürgermeisters Andreas Hundhausen waren es 8 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10d, die in einer  Lesung sehr treffend die Empfindungen und Gedanken einer jungen Generation, die bis heute noch keinen Krieg erleben musste, zum Ausdruck brachten.



Fußballmädels der IGS Betzdorf Kirchen geben in Wirges alles

T. Oberdries


Am Mittwoch, den 02.11.16, nahm die weibliche Fußballmannschaft der Schule im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ an einem Turnier in Wirges teil. Das Team stellte sich der Herausforderung und trat gegen starke Gegner des Gymnasiums Bad Marienberg und der Realschule Plus Wirges an. Im ersten Spiel trafen die Mädchen der sechsten Klasse auf den Gastgeber Wirges. Trotz vollem Einsatz und viel Elan mussten sie sich hier jedoch nach einem schnellen Konter mit 0:1 knapp geschlagen geben.  Doch auch im folgenden Duell gegen die Favoriten aus Bad Marienberg zeigte das Team wieder Siegeswillen und Kampfgeist. Trotz schneller Tore des Gegners gab die Mannschaft nicht auf und so erzielte Spielerin Kimberly Schlosser dank guter Teamarbeit und schnellem Passspiel den wohlverdienten Ehrentreffer. Um einen schönen Tag und eine Erfahrung reicher fuhren die Schülerinnen nach Ende des Turniers mit ihrer Betreuerin Christina Muhl gut gelaunt und zufrieden nach Hause. Sie freuen sich schon jetzt auf die nächste Herausforderung als Team.



September


IGS beim Firmenlauf erfolgreich

P.-L. Müller


Am Freitag, den 16.9.2016 fand die 6. Auflage des Westerwälder Firmenlaufs in Betzdorf statt. Mit 76 Schülern/innen und 8 Lehrpersonen stellten wir in diesem Jahr erstmals das größte Teilnehmerfeld von allen. Unterstützt wurden unsere Kids bei ihren Anstrengungen von begleitenden Eltern und einigen interessierten Lehrern/innen.

Um 19.00 Uhr machte sich dann das bisher größte Läuferfeld von insgesamt knapp über 1000 Läufern hinter dem Führungsfahrzeug auf den Weg. Die sportlich ambitionierten Läufer mussten dann bei dem 1.100 m langen Rundkurs, der 5x zu durchlaufen war, ganz oft überholen, da die läuferischen Fähigkeiten  recht unterschiedlich waren.

Neben den Schülerinnen und Schülern unserer Schule, für die das Dabeisein das wichtigste war, erzielten einige aber auch hervorragende sportliche Leistungen.

Bei den Mädchen überzeugte Emma Behner mit einer Topzeit von 24:06 min für die insgesamt 5.500 m lange Strecke. Damit erzielte sie im kompletten Damenfeld einen ausgezeichneten vorderen Platz. Bei den Jungs erzielte unser ehemaliger Schüler Joshua Zimmermann mit 21:09 min die Topzeit, gefolgt von Severin Schlosser aus der Klasse 7a, der mit 23:00 min für seine Altersklasse ebenfalls eine Spitzenzeit erzielte. Dritter bei unseren Jungs wurde aus der Jahrgangsstufe 11 das Tischtennisass Robin Weyel mit 23:58 min.

Firmenlauf 2016


 

 

 

Es sei hier aber nochmals auch allen anderen Teilnehmern unserer Schule für ihr Engagement bei diesem sportlichen Großereignis gedankt. Sie wird es sicher ein unvergessliches Erlebnis bleiben, die 5,5 km lange Strecke und damit auch sich selbstbezwungen zu haben.




August


Schüler und Lehrer der IGS Betzdorf-Kirchen begrüßen die neuen fünften Klassen an ihrer Schule

T.Oberdries


Für über 100 Fünftklässler startete am Dienstag das neue Schuljahr an der IGS. Um den ehemaligen Grundschülern den Einstieg an der neuen Schule zu erleichtern, begrüßten die Sechstklässler der Religionsgruppen von Angelika Weber und Monika Höck die Neuankömmlinge mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Aula der Schule. Unter dem Motto „Mach dich auf den Weg – im Vertrauen auf Gott“ sprachen sie den neuen Mitschülern auf unterschiedlichen Wegen Mut zu und wünschten ihnen alles Gute für ihre weitere Schulzeit.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgte die Einschulungsfeier, die von der Bläserklasse eröffnet wurde. Schulleiterin Dr. Gabriele Lindemer und Stufenleiterin Monika Höck begrüßten alle Anwesenden herzlich und luden die neuen Fünftklässler dazu ein, den neuen Pfad furchtlos und mutig zu beschreiten und vertrauensvoll ins neue Schulleben zu starten.

Nun sorgte der „Cupsong“ einiger Schüler für Stimmung und für ein Lächeln auf den Gesichtern der Zuschauer. Damit Eltern und Kinder sich gut aufgehoben fühlten und einen ersten Eindruck erlangen konnten, stellten sich anschließend die neuen Klassenlehrer und die Förderschullehrerin vor. Nachdem die Rockband der Schule mit ihrem gelungenen Auftritt und mit Songs wie „Rolling in the deep“ Stimmung in die Aula brachte, wurde noch für einen ungefährlichen Schulweg gesorgt. Schüler der Jahrgangsstufe 11 übernahmen die Aufgabe als Bus- bzw. Zugbegleiter und Ansprechpartner für den Schulanfang.

 

 

 

 

Zum Abschluss der Veranstaltung ging es auf den Sportplatz. Hier ließen die neuen Schüler all ihre Zukunftswünsche an Luftballons in den strahlendblauen Himmel steigen.



Der Förderverein der Schule sorgte wieder einmal für eine kleine Stärkung in der Eingangshalle.